KINDER UND JUGENDLICHE

Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen wird von Diakonin Petra Seidel hauptberuflich begleitet. Zusammen mit einem Team von Ehrenamtlichen koordiniert sie in der gesamten Gemeinde die Veranstaltungen für junge Menschen. „In unserer Kirchengemeinde sind Kinder und Jugendliche mit ihrer Kreativität, Phantasie und ihren Fragen nach dem Leben immer willkommen. Wir freuen uns auf Dich!“
 
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Den Osternachtsgottesdienst kannst du hier auch anschauen.

 

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Petra Seidel

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KINDER- UND JUGENDFREIZEITEN

Ausblicke:

Kinderfreizeit 2020: (bereits ausgebucht)

Eine Reise durch die Zeit!

In den Sommerferien fahren wir in ein Freizeithaus nach Monschau in der Eifel. Dort werden wir durch die Zeit reisen: mal ins Mittelalter, zu den alten Ägyptern oder uns in die Zukunft beamen. Jeden Tag wirst Du in einer anderen Zeitrechnung aufwachen können!

Auf jeden Fall werden wir auf der Kinderfreizeit zusammen viel Spaß haben, nebenher Ausflüge machen und bei gutem Wetter wird das Lagerfeuer mit Stockbrot auch nicht fehlen.

Wenn Du neugierig auf das Leben auf unserer Kinderfreizeit bist, gerne mit andern Kindern spielst und Spaß haben möchtest, dann melde Dich an!

Termin: 11. bis 17. Juli 2020
Alter: 25 Kinder im Alter von 6 - 12 Jahren, die bereits in die Schule gehen!
Ort: Ev. Freizeithaus in Monschau
Kosten:
120,- Euro pro Kind.
Im Preis ist die Unterkunft, Vollverpflegung, die Anreise mit einem Reisebus und alle Ausflüge und Aktionen enthalten.
Leitung: Petra Seidel und Team

 

Spenderinnen und Spender für die Kinderfreizeit gesucht!

Sicherlich haben Sie schon von den Sommerfreizeiten für Kinder in unserer Gemeinde gehört. Jedes Jahr fahren viele Kinder begeistert mit, genießen ihre Ferien, lernen neue Kinder kennen und erleben dort unsere Kirchengemeinde im Kleinen. Was Sie vielleicht noch nicht wissen, ist die Tatsache, dass es immer mehr Kinder gibt, die zwar gerne mitfahren wollen, denen es aber schwer fällt den Betrag für die Freizeit zu bezahlen. Deshalb unsere Idee und Bitte: Unterstützen Sie unsere Kinderfreizeit in das Freizeithaus in Moschau, Eifel im Sommer finanziell. Sowohl kleine als auch große Geldbeträge helfen den Kindern sehr. Gerne stellen wir Ihnen auch eine Spendenquittung aus.

Vielen Dank sage ich im Namen von vielen Kindern und Familien, Petra Seidel

Petra Seidel, Tel. 702267 oder Petra.Seidel@ekir.de

 

Jugendfreizeit 2020: (bereits ausgebucht)

Sommer in Dänemark

Im Sommer geht die Jugendfreizeit in die Rolandshytte im Naturschutzgebiet am Karlsgarde See bei Varde im Süden von Dänemark. Dort werden wir in einem ganz neu erbauten Freizeithaus aus Holz wohnen, zusammen kochen, das Leben, die Sonne und auch mal das Meer genießen. Auf dem nahe gelegenen Karlsgarde See und den vielen kleinen Flüssen kann mal ideal Kanufahren. Nebenher wird es auch viele Angebote zum Spielen, Kreativsein und zur Bewegung geben.

Wenn du Lust hast mitzukommen, dann melde Dich an!

Termin: 29.07. bis 10.08.2020
Alter: 18 Jugendliche ab 13 Jahren
Ort: Jugendhausfreizeit Rolandshytte bei Varde, Dänemark
Verpflegung: Die Mahlzeiten werden wir unter Mithilfe der Teilnehmenden selbst zubereiten.
Kosten:
310 Euro pro Person.
Im Preis ist die Anreise in drei Kleinbussen, die Unterkunft in 4 bis 5 Bettzimmern, Verpflegung sowie alle Ausflüge und Aktionen enthalten.
Leitung: Petra Seidel und Team

 

Rückblicke

Kinderfreizeit 2019

Voll von Sinnen – wir waren auf Kinderfreizeit

Am 09.Juli ging´ s los zur Kinderfreizeit. Dazu trafen uns mit allen Kindern an der Hoffnungskirche. Statt einem erwartetem großem Reisebus, kam nur ein kleiner Linienbus. Als die Hälfte des Gepäcks eingeladen war, war der Bus auch schon ohne uns Kinder voll. Also beschloss unser großartiger Busfahrer Günther einen zweiten Bus zu ordern. Das hieß: alles Gepäck raus, die Kinder rein, Gepäck in den zweiten Bus und in der Kolone kamen wir mit einer Stunde Verspätung in Langenseifen (Taunus) an. Die vier von insgesamt acht Teamern, die im kleinen blauen Bus schon vorgefahren waren, hatten zum Glück schon das Abendessen für uns vorbereitet. Am ersten Tag machten wir ein Fantasy Spiel. Donnerstag fuhren wir nach Wiesbaden ins Haus der Sinne, was super zu unserem Thema „Voll von Sinnen“ passte. Zum Thema HÖREN waren im Wald und lauschten der Natur. Das Thema FÜHLEN lernten wir mit blinden Übungen kennen. Sonntag fuhren wir in den Barfußpfad in den Kurpark nach Bad Schwalbach. Zum Thema SCHEMCKEN haben wir ein großes Festmahl vorbereitet und gemeinsam verspeist. Am letzten Tag mussten wir unsere Koffer packen und abends fand dann „DIE GROSSE SHOW- ein Abend voller UNSINN“ statt. Wir wurden von einer Zaubershow verzaubert, von Tänzern fasziniert und von Mini Games an unsere Grenzen gebracht. Selbst in der Pause spielten wir Tischtennis, kletterten an unserem eigenem Felshang und aßen vieles Gesundes, aber noch mehr ungesundes. Am Abreisetag kam unser Busfahrer Günther, diesmal mit einem großen Reisebus. So wie es rüberkam, hatten alle 34 Kinder auf der Freizeit super viel Spaß. Die Teamerinnen und Teamer hoffentlich auch

 

Jugendfreizeit 2018 in der Bretagne

Unser Glück begann am Freitag den 13. Juli! Voller Vorfreude, Aufregung und auch ein wenig Müdigkeit, teilten wir uns an diesem Morgen auf 3 Kleinbusse auf und waren bereit für diese wundervolle Abendteuer. Die ersten 500 km zogen sich sehr in die Länge, aber mit der richtigen Dosis an Süßigkeiten waren au die gefühlten 30 Grad in den Bussen auszuhalten. Doch irgendwann landeten wir in Amiens und blieben dort für eine Nacht in der Jugendherberge, um am nächsten Morgen den restlichen 500 km gen Westen entgegen zu fahren.

Als wir endlich in der atemberaubend schönen Bretagne ein einem kleinen Örtchen namens St. Meloir des Ondes ankamen, war für alle klar, was schnellstmöglich zu erledigen war. So fangen wir am nächsten Morgen einen Traum von einer Bucht. Rechts und links war der 500m lange Sandstrand von Klippen umsäumt, die wie eine Art Wächter schienen, die das tiefblaue, klare Wasser erst Meterweit von uns wegzogen, um es nach ein paar Stunden mit einer unfassbaren Gewalt wieder zurück zu schupsen. Doch den besten Ausblick auf dieses Spektakel hatten wir auf Mont St. Michel, einer kleinen hoch gebauten Kloster Insel. Den großen Menschenmengen konnten wir zwar abends ausweichen, doch die frechen Möwen, die einem den Crêpe aus der Hand samt Pappteller klauten, leider nicht. An einem andern, nicht so heißen Tag, trauten wir uns in die Stadtmauern von St. Malo, haben Muscheln und Crêpe genossen und uns die wer winkelten Gassen mit den unzähligen kleinen Läden mal genauer angeguckt. Eines Morgens trauten wir uns sogar bei Frühschwimmen mal kurz vor dem Frühstück ins erfrischende Wasser zu springen und auf dem Rückweg kauften wir dann für alle echtes, französisches Baguette. Doch mit Abstand am beeindrucksten waren die steilen Felsklippen auf unsrer Wanderung am Meer entlang. Doch nach 10 Tagen war es dann leider auch schon bald Zeit die lange Reise nach Hause anzutreten.

Wir 21 Jugendlichen hatten wirklich so richtig viel Spaß zusammen auf der Jugendfreizeit in der Bretagne und werden bestimmt noch lange daran zurückdenken!

Lotte Seidel

 

Zwischen Kriegen - Friedensfahrt nach Verdun

(geschrieben von Philipp Kern)

Kann Gewalt ein Weg zum Frieden sein? Für “das größere Wohl”?

Diese und ähnlich Fragen stellten sich die zwölf Jugendlichen der Jugendarbeit aus den Gemeinden Koblenz Pfaffendorf und Bad Neuenahr-Ahrweiler vermutlich noch nicht, als sie in den frühen Morgenstunden des Reformationstags nach Verdun, Frankreich aufbrachen.

Gut gelaunt starteten wir in den ersten, glücklicherweise schulbefreiten Tag unserer gemeinsamen Reise. Die fünf Tage andauernde Fahrt war ein Denkanstoß, eine Aufforderung zur Beschäftigung mit Fragen, die keine eindeutigen Antworten zulassen. Die Schrecken des Krieges werden in Verdun nicht kaschiert, seine Opfer jedem der hierher kommt vor Augen geführt und das Leiden von Generationen thematisiert, wie kaum sonst wo. Die Stadt in Frankreich ist ein Mahnmal, dass sich seiner Aufgabe durchaus bewusst ist. Die vernarbte Landschaft und die Grabfelder sind die Überreste des vielleicht größten Schlachtfeldes der Welt und derer, die ihr Leben darauf ließen.

Unser Thema war jedoch nicht der Krieg. Nicht direkt zumindest. Wir dachten über den Frieden und seinen Wert nach. Dafür sprachen wir mit den Menschen, die sich heute für Frieden auf der Welt einsetzen und erforschten die Schicksale derer, die vor 100 Jahren ihr Leben in Frankreich ließen.

Die Anfänge der Friedensbewegung lernten wir in Kastellaun und Büchel, durch den Kontakt mit Zeitzeugen ihrer Gründung kennen, die dem Erhalt des Friedens ihr Leben gewidmet haben. Sie haben sich dem Ende des Einsatzes von Waffengewalt in ihrem friedlichen Protest verschrieben und haben Hoffnung in ein baldiges Ende der weltweiten Kriegskonflikte. Ebenfalls hatten wir Besuch von dem Militärpfarrer Carsten Wächter, 2 Soldaten und einer Soldatin, die uns von ihrem Leben und Arbeiten bei der Bundeswehr, ihren Auslandseinsätzen und ihrer Sichtweise von Krieg und Frieden berichteten. Dieser Besuch war eine spannende Erfahrung nach den gesehenen Schlachtfeldern von Verdun.

Auch in Verdun lernten wir Hoffnung kennen: Durch das Leben seiner Bewohner, die sie mit dem Wiederaufbau und ihrer Fähigkeit zu verzeihen vor 100 Jahren offenbarten.

Diese Fahrt nach Verdun und Kastellaun, die Begegnungen mit den Menschen werden für mich als prägendes Ereignis noch lange Zeit als Erinnerung verbleiben.