KINDER UND JUGENDLICHE

Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen wird von Diakonin Petra Seidel hauptberuflich begleitet. Zusammen mit einem Team von Ehrenamtlichen koordiniert sie in der gesamten Gemeinde die Veranstaltungen für junge Menschen. „In unserer Kirchengemeinde sind Kinder und Jugendliche mit ihrer Kreativität, Phantasie und ihren Fragen nach dem Leben immer willkommen. Wir freuen uns auf Dich!“

 

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Petra Seidel

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KINDER- UND JUGENDFREIZEITEN

Ausblicke:

Kinderfreizeit 2019: (bereits ausgebucht)

Die Kinderfreizeit 2019 findet vom 09. bis 16.07. nach Langenseifen statt.

Mitfahren können alle Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren, Kinder aus unserer Gemeinde erhalten bevorzugt einen Platz.

Infos gibt´s bei der Jugendleiterin Petra Seidel, 0261 702267 oder Seidel.Petra@gmx.net.

 

Spenderinnen und Spender für die Kinderfreizeit gesucht!

Sicherlich haben Sie schon von den Sommerfreizeiten für Kinder in unserer Gemeinde gehört. Jedes Jahr fahren viele Kinder begeistert mit, genießen ihre Ferien, lernen neue Kinder kennen und erleben dort unsere Kirchengemeinde im Kleinen. Was Sie vielleicht noch nicht wissen, ist die Tatsache, dass es immer mehr Kinder gibt, die zwar gerne mitfahren wollen, denen es aber schwer fällt den Betrag für die Freizeit zu bezahlen. Deshalb unsere Idee und Bitte: Unterstützen Sie unsere Kinderfreizeit in das Freizeithaus in Langenseifen im Taunus im Sommer finanziell. Sowohl kleine als auch große Geldbeträge helfen den Kindern sehr. Gerne stellen wir Ihnen auch eine Spendenquittung aus.

Vielen Dank sage ich im Namen von vielen Kindern und Familien, Petra Seidel

 

37. Evangelischer Kirchentag in Dortmund

Wir fahren hin!

Vom 19. bis 23. Juni 2019 findet der Evangelische Kirchentag in Dortmund statt. Wir bieten eine Gruppenfahrt für Jugendliche ab 15 Jahren dorthin an.

Für 70,- Euro erhaltet ihr die Dauerkarte für die Teilnahme an allen Veranstaltungen, eine Unterkunft in einer Schule, Frühstück und die Hin- und Rückfahrt nach Dortmund mit einem Reisebus.

Infos und Anmeldung bei Jugendleiterin Petra Seidel, Tel. 702267 oder Seidel.Petra@gmx.net.

Es gibt noch freie Plätze für Erwachsene im Reisebus zur Fahrt zum Kirchentag nach Dortmund!

Da wir mit dem Reisebus nach Dortmund fahren, sind auch noch Plätze für Erwachsene im Bus frei. Die Hin- und Rückfahrt kostet pro Person 50,- Euro. Wer Interesse hat, kann sich gerne bei Petra Seidel melden!

Anmeldeschluss ist der 01. März 2019!

 

Familienfreizeit für Familien und Alleinerziehende mit Kindern

„Vulkane - und die Energie in mir“

Auch in diesem Jahr findet wieder die Familienfreizeit für alle Familien und Alleinerziehende mit Kindern stand. Wir fahren in das Naturfreundhaus nach Maria Laach und werden uns mit „Vulkanen und die Energie in uns“ beschäftigen.

Wann Donnerstag, 31.10.2019 ab Abendessen, bis Sonntag, 03.11.2019 vormittags
Wo Naturfreundehaus Maria Laach
Wer Familien und Alleinerziehende mit Kindern
Kosten für Unterkunft in 2- und 4-Bettzimmern z. T. mit Dusche/ WC, Vollverpflegung, Material und Programm bei eigener Anreise:
Erwachsene 100,- €
Jugendliche (11-17 Jahre)
60,- €
Kinder (6-10 Jahre) 50,- €
Kinder (3-9 Jahre) 40,- €
Kinder unter 3 Jahren frei

In Einzelfällen kann ein Zuschuss zu den Freizeit-kosten gewährt werden. Bitte sprechen Sie uns an!

Weitere Informationen: Gabriele und Christof Wölk, Tel. 67 93 44 oder Petra Seidel, Tel. 70 22 67

Anmeldung verbindlich bis spätestens 1. Juli 2019, Anmeldungsformular befindet sich auf der Download Seite.

 

Rückblicke

Kinderfreizeit 2018 „Wir sind Kinder dieser Erde!“

Am 29. Juni trafen sich alle Kinder mit Gepäck an der Hoffnungskirche um auf die Kinderfreizeit 2018 nach Seeste bei Osnabrück zu fahren. Aals alle im großen Bus waren und alle Koffer und Taschen gut verstaut waren, ging es los. Dir Fahrt dauerte lange, aber wir hatten Spaß im Bus! Ein paar Betreuer waren schon da und warteten mit dem Essen auf uns. Nach dem Essen bezogen wir unsere Betten. Am nächsten Tag zeigen die Betreuer uns alles, wir hatten vier verschiedene Gärten und spielt oft Fußball, Federball und Tischtennis. Manchmal haben wir uns im Andachtsraum getroffen, redeten über Kakaoplantagen und über den fairen Handel. Einmal wurden wir in Gruppen eingeteilt und reisten nach Amerika, Asien, Afrika, China und Deutschland. bei einem Mittagessen wurden wir in Gruppen gelost und mussten dann bei den Reichen den Armen und den Normalen essen.

Abends kam immer die Postfee und gab uns unsere Post. Wir machten Stockbrot, einen Ausflug an einen See, genossen einen Tag im Freibad und feierten eine lustige Abschlussfeier. Leider mussten wir am nächsten Tag fahren und kamen wieder zu unsren Eltern!

Pauline Heuser

 

Jugendfreizeit 2018 in der Bretagne

Unser Glück begann am Freitag den 13. Juli! Voller Vorfreude, Aufregung und auch ein wenig Müdigkeit, teilten wir uns an diesem Morgen auf 3 Kleinbusse auf und waren bereit für diese wundervolle Abendteuer. Die ersten 500 km zogen sich sehr in die Länge, aber mit der richtigen Dosis an Süßigkeiten waren au die gefühlten 30 Grad in den Bussen auszuhalten. Doch irgendwann landeten wir in Amiens und blieben dort für eine Nacht in der Jugendherberge, um am nächsten Morgen den restlichen 500 km gen Westen entgegen zu fahren.

Als wir endlich in der atemberaubend schönen Bretagne ein einem kleinen Örtchen namens St. Meloir des Ondes ankamen, war für alle klar, was schnellstmöglich zu erledigen war. So fangen wir am nächsten Morgen einen Traum von einer Bucht. Rechts und links war der 500m lange Sandstrand von Klippen umsäumt, die wie eine Art Wächter schienen, die das tiefblaue, klare Wasser erst Meterweit von uns wegzogen, um es nach ein paar Stunden mit einer unfassbaren Gewalt wieder zurück zu schupsen. Doch den besten Ausblick auf dieses Spektakel hatten wir auf Mont St. Michel, einer kleinen hoch gebauten Kloster Insel. Den großen Menschenmengen konnten wir zwar abends ausweichen, doch die frechen Möwen, die einem den Crêpe aus der Hand samt Pappteller klauten, leider nicht. An einem andern, nicht so heißen Tag, trauten wir uns in die Stadtmauern von St. Malo, haben Muscheln und Crêpe genossen und uns die wer winkelten Gassen mit den unzähligen kleinen Läden mal genauer angeguckt. Eines Morgens trauten wir uns sogar bei Frühschwimmen mal kurz vor dem Frühstück ins erfrischende Wasser zu springen und auf dem Rückweg kauften wir dann für alle echtes, französisches Baguette. Doch mit Abstand am beeindrucksten waren die steilen Felsklippen auf unsrer Wanderung am Meer entlang. Doch nach 10 Tagen war es dann leider auch schon bald Zeit die lange Reise nach Hause anzutreten.

Wir 21 Jugendlichen hatten wirklich so richtig viel Spaß zusammen auf der Jugendfreizeit in der Bretagne und werden bestimmt noch lange daran zurückdenken!

Lotte Seidel

 

Zwischen Kriegen - Friedensfahrt nach Verdun

(geschrieben von Philipp Kern)

Kann Gewalt ein Weg zum Frieden sein? Für “das größere Wohl”?

Diese und ähnlich Fragen stellten sich die zwölf Jugendlichen der Jugendarbeit aus den Gemeinden Koblenz Pfaffendorf und Bad Neuenahr-Ahrweiler vermutlich noch nicht, als sie in den frühen Morgenstunden des Reformationstags nach Verdun, Frankreich aufbrachen.

Gut gelaunt starteten wir in den ersten, glücklicherweise schulbefreiten Tag unserer gemeinsamen Reise. Die fünf Tage andauernde Fahrt war ein Denkanstoß, eine Aufforderung zur Beschäftigung mit Fragen, die keine eindeutigen Antworten zulassen. Die Schrecken des Krieges werden in Verdun nicht kaschiert, seine Opfer jedem der hierher kommt vor Augen geführt und das Leiden von Generationen thematisiert, wie kaum sonst wo. Die Stadt in Frankreich ist ein Mahnmal, dass sich seiner Aufgabe durchaus bewusst ist. Die vernarbte Landschaft und die Grabfelder sind die Überreste des vielleicht größten Schlachtfeldes der Welt und derer, die ihr Leben darauf ließen.

Unser Thema war jedoch nicht der Krieg. Nicht direkt zumindest. Wir dachten über den Frieden und seinen Wert nach. Dafür sprachen wir mit den Menschen, die sich heute für Frieden auf der Welt einsetzen und erforschten die Schicksale derer, die vor 100 Jahren ihr Leben in Frankreich ließen.

Die Anfänge der Friedensbewegung lernten wir in Kastellaun und Büchel, durch den Kontakt mit Zeitzeugen ihrer Gründung kennen, die dem Erhalt des Friedens ihr Leben gewidmet haben. Sie haben sich dem Ende des Einsatzes von Waffengewalt in ihrem friedlichen Protest verschrieben und haben Hoffnung in ein baldiges Ende der weltweiten Kriegskonflikte. Ebenfalls hatten wir Besuch von dem Militärpfarrer Carsten Wächter, 2 Soldaten und einer Soldatin, die uns von ihrem Leben und Arbeiten bei der Bundeswehr, ihren Auslandseinsätzen und ihrer Sichtweise von Krieg und Frieden berichteten. Dieser Besuch war eine spannende Erfahrung nach den gesehenen Schlachtfeldern von Verdun.

Auch in Verdun lernten wir Hoffnung kennen: Durch das Leben seiner Bewohner, die sie mit dem Wiederaufbau und ihrer Fähigkeit zu verzeihen vor 100 Jahren offenbarten.

Diese Fahrt nach Verdun und Kastellaun, die Begegnungen mit den Menschen werden für mich als prägendes Ereignis noch lange Zeit als Erinnerung verbleiben.