Menschen-Nachbarn-Schicksale, NS-Opfer im rechtsrheinsichen Koblenz - verfemt,verfolgt, vergessen? Donnerstag, 13. Juni , 19:30 Uhr in der Lutherkapelle Horchheim, Reiffenbergstraße 8

Menschen – Nachbarn – Schicksale NS-Opfer im rechtsrheinischen Koblenz – verfemt, verfolgt, vergessen?    Die Ev. Kirchengemeinde Koblenz-Pfaffendorf geht in Kooperation mit dem Förderverein Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Koblenz e.V. auf Spurensuche vor Ort. Dazu wird die Geschichte im rechtsrheinischen Koblenz während der NS-Zeit und danach erstmals umfangreicher präsentiert.   Im Frühjahr 2019 gibt es an vier Standorten der Kirchengemeinde Veranstaltungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten: Beginn ist im März in der Pfaffendorfer Kirche mit dem Schwerpunkt auf dem Verfolgungsschicksal der Koblenzer Sinti. Im April steht in der Versöhnungskirche in Arenberg der Widerstand gegen den Nationalsozialismus am Beispiel des Koblenzer Armeeoberpfarrers und Widerständlers Friedrich Erxleben im Mittelpunkt. Im Mai geht es im Jugendhaus „Katharina-von-Bora“ auf der Pfaffendorfer Höhe um Jugend im Nationalsozialismus. Im Juni steht in der Lutherkapelle in Horchheim das Thema Zwangssterilisationen und NS-Euthanasie am Beispiel rechtsrheinischer Opfer im Vordergrund.   Begleitet werden die Vortragsveranstaltungen von Ausstellungen, in denen beispielhaft die Lebensgeschichte von Frauen und Männern aus dem rechtsrheinischen Koblenz und der Umgebung vorgestellt wird, die im Nationalsozialismus schwere Verfolgung erlitten haben.   Vor den Veranstaltungen finden „Ortstermine“ in den jeweiligen Stadtteilen statt, an denen „Stolpersteine“ aufgesucht werden, die in Erinnerung an die Menschen verlegt wurden, die in den jeweiligen Häusern gelebt haben, bevor sie in der Nazizeit ermordet wurden. Für diejenigen, die den Fußweg nicht bewältigen können, steht 15 Minuten vorher am jeweiligen Veranstaltungsort des Abends ein Gemeindebus für den Transfer bereit.   Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.   Donnerstag, 13. Juni 2019, 19.30 Uhr „Ballastexistenzen und lebensunwertes Leben“  Joachim Hennig stellt erstmals das Schicksal mehrerer Nachbarn aus den rechtsrheinischen Stadtteilen von Koblenz vor, die von den Nazis und ihren Helfern als psychisch Kranke und sozial Unangepasste aus der „Volksgemeinschaft“ „ausgemerzt“ wurden. Vorher Ortstermin um 18.00 Uhr Emser Straße 365 Erinnerung an die jüdische Metzgerfamilie Salomon-Fried, anschließend Emser Straße 269 Erinnerung an die Familie Hellendag mit Peter Wings   Öffnungszeiten der Ausstellung 3. – 14. Juni 2019: Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Sonntag jeweils 14.00 – 17.00 Uhr und nach Vereinbarung (Tel. 0261/97284-21 oder 0261/89969-601)   Kontakt / Informationen: Pfaffendorf: Pfarrer Peter Stursberg, Tel. 0261/75605, peter.stursberg@ekir.de Arenberg: Pfarrerin Gabriele Wölk, Tel. 0261/679344, gabriele.woelk@web.de Jugendhaus Katharina von Bora: Diakonin Petra Seidel, Tel. 0261/702267, petra.seidel@ekir.de Horchheim: Ralf Schulze, Tel. 0261/89969-602, ralf.schulze@stiftung-bethesda.de   Eine Veranstaltungsreihe der Evangelischen Kirchengemeinde Koblenz-Pfaffendorf (evkopf.de) mit dem Förderverein Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Koblenz e.V. (mahnmalkoblenz.de), der Evangelischen Jugend Koblenz-Pfaffendorf (evkopf.de/kinder-und-jugend.html), der Stiftung Bethesda-St. Martin (stiftung-bethesda.de) und dem eeb – Ev. Erwachsenenbildungswerk Rheinland-Süd e.V. (eeb-sued.de). Öffnungszeiten der Ausstellung 3. – 14. Juni 2019: Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Sonntag jeweils 14.00 – 17.00 Uhr und nach Vereinbarung (Tel. 0261/97284-21 oder 0261/89969-601)   Kontakt / Informationen: Pfaffendorf: Pfarrer Peter Stursberg, Tel. 0261/75605, peter.stursberg@ekir.de Arenberg: Pfarrerin Gabriele Wölk, Tel. 0261/679344, gabriele.woelk@web.de Jugendhaus Katharina von Bora: Diakonin Petra Seidel, Tel. 0261/702267, petra.seidel@ekir.de Horchheim: Ralf Schulze, Tel. 0261/89969-602, ralf.schulze@stiftung-bethesda.de   Eine Veranstaltungsreihe der Evangelischen Kirchengemeinde Koblenz-Pfaffendorf (evkopf.de) mit dem Förderverein Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Koblenz e.V. (mahnmalkoblenz.de), der Evangelischen Jugend Koblenz-Pfaffendorf (evkopf.de/kinder-und-jugend.html), der Stiftung Bethesda-St. Martin (stiftung-bethesda.de) und dem eeb – Ev. Erwachsenenbildungswerk Rheinland-Süd e.V. (eeb-sued.de).          

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