Hilfe für die Entwicklung des Hochlandes Meno in Äthiopien e.V.

Ziel unserer Arbeit ist es, durch Hilfe zur Selbsthilfe die Lebensbedingungen der im Meno-Hochland lebenden Bevölkerung der Sidama zu verbessern. Kontaktperson zu diesen Menschen ist der aus dem Meno-Hochland stammende, vielen Mitgliedern des Vereins persönlich bekannte Äthiopier, Herr Denbeshu Debeko. Die Projekte werden von unserem Partner der "Äthiopischen-Evangelischen-Mekane-Yesus-Kirche" konzipiert, durchgeführt und kontrolliert.

Das Meno-Hochland ist regenreich und sehr hügelig. Zusammen mit der Überweidung durch den hohen Viehbestand und das Abholzen der Wälder führte dies zu starker Erosion. Daher ist das zentrale Projekt die Aufforstung. Seit 1999 produziert die Baumschule jährlich ca 150.000 Setzlinge, die an interessierte Bauern abgegeben werden. Seit 2008 wird eine systematische Aufforstung betrieben. In engem Zusammenhang damit steht das Viehzucht Projekt, in dem durch das Einkreuzen einer neuen Rasse die Milchleistung der einheimischen Zebus gesteigert wird.

Daneben wurden und werden weitere kleinere Projekte durchgeführt, wie der Betrieb einer Imkerschule, der Bau eines Brunnens, Schulrenovierungen und -erweiterungen und die Stromversorgung durch Photovoltaikanlagen. An besonders arme Bewohner wurden Zebu-Färsen und Schafe verteilt und ihnen so eine Einnahmequelle gegeben. Unsere Arbeit besteht darin, das Geld für die Projekte, die uns von der Mekane-Yesus-Kirche vorgeschlagen werden, zu sammeln. Über die Verwendung der Mittel erhalten wir pro Jahr 2 Berichte. Da unsere Projektarbeit langfristig angelegt ist, freuen wir uns immer über neue Mitglieder und Spender.

 

Kontakt:
Verein „Hilfe für die Entwicklung des Hochlandes Meno in Äthiopien" e.V.
Clara-Viebig-Straße 3, 56077 Koblenz
Internet: www.meno-lopho.de
E-Mail: Wolfram.Viertel@t-online.de